24.12.2007
Christvesper mit großem Krippenspiel in
Wildenau
Am Heiligabend um 16:00 Uhr fand nach zwei
Jahren wieder eine Christvesper mit Krippenspiel in der Wildenauer
Kirche statt. Die Veranstaltung unter Leitung von Gemeindepädagoge Dirk
Lehner wurde von den Wildenauern gut besucht. Der Gemeindepädagoge
hielt eine Predigt und es wurden gemeinsam Weihnachtslieder gesungen
(die Orgel kam diesmal leider nur vom Band). Ein junges Mädchen spielte
zwischendurch auf der Klarinette ein paar Lieder. Das Krippenspiel
wurde in einer modernen Version (als Reportage /
Bericht aus Bethlehem) aufgeführt. Auf den Bildern (siehe Link unten)
kann man einen kleinen Eindruck davon gewinnen. Am Schluss wurde am
Ausgang wie immer für "Brot für die Welt" gesammelt. Zusätzlich wurde
aber auch Geld für die Restaurierung eines alten Kronleuchters für die
Wildenauer Kirche gesammelt. (webka)
>>>
Bilder zum Artikel
23.12.2007
Eisfest
und Glühweintrinken in Wildenau
Am Tag vor Heiligabend fand erstmals in Wildenau ein Eisfest mit
Glühweintrinken statt. Der Termin ergab sich spontan, da mal für kurze
Zeit der Winter Einzug gehalten hatte und somit das Eis fest genug war.
Los ging es ab 14 Uhr bei Hannebauers am Teich. Es fanden sich einige
Wildenauer ein, um ihr Können auf dem Eis zu beweisen. Man konnte
Kinder und Erwachsene mit Schlittschuhen über den Teich gleiten sehen.
Wer keine Schlittschuhe hatte, rutschte einfach so und hatte auch
seinen Spaß. Nach der Rutschpartie konnte man sich am Lagerfeuer wärmen
und einen Glühwein genießen. Es gab auch Kuchen und Kaffee. So konnte
man es bei netten Gesprächen bis zum Abend aushalten.
Das war doch mal eine schöne Idee. So was könnte man doch zur Tradition
werden lassen, natürlich entsprechendes Wetter vorausgesetzt. Beim
nächsten Mal könnte dann auch die Beteiligung der Wildenauer etwas
höher sein. (webka)
>>> Hier
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01.11.2007
Happy Birthday
Die Homepage von Wildenau ist
heute 7 Jahre alt geworden.
aus der
Elbe-Elster Rundschau vom 01.10.2007
In
Wildenau glaubt man jetzt wieder an Wunder
Kirche des Ortes nach acht Jahren Sanierung
eingeweiht
Propst Siegfried Kasparick sprach am Samstag in der Kirche Wildenau
aus, was vor wenigen Jahren wohl noch viele über dieses Gotteshaus
dachten: «Hier ist nichts mehr zu machen!» Der Glockenturm hatte sich
bereits bedrohlich gesenkt, Bänke waren vom Wurm zerfressen, überall
blätterte der Putz von den Wänden. Dass die Kirche heute wieder in
neuem Glanz erstrahlt, grenzt deshalb nicht nur für ihn an ein Wunder.
Acht Jahre dauerten die Sanierungsarbeiten in der Kirche Wildenau an.
Mit einem Ergebnis, an das vor dieser Zeit kaum jemand zu träumen
gewagt hätte. Dass dieses Wunder dennoch möglich wurde, «verdanken wir
in erster Linie dem Engagement der Kirchgemeinde, des Dorfes und vieler
freiwilliger Helfer» , betonte Gemeindepädagoge Dirk Lehner während
eines Festgottesdienstes anlässlich der Indienstnahme des Gotteshauses.
Zugleich fügte er an, dass Christen und Nichtchristen große Erwartungen
an diesen Tag hätten. Schließlich sei die Kirche nun wieder das Zentrum
des Ortes und gelte mit ihrer jüngeren Geschichte als Hoffnungszeichen
für Unmögliches.
Voll des Lobes über das Werk am Gotteshaus war auch der aus Wittenberg
angereiste Propst Siegfried Kasparick. Er bezeichnete das Gebäude in
seiner Ansprache als «alte und wieder junge, lebendige Kirche». Wie
Lehner verwies auch er auf die besondere Charakteristik des um 1300
errichteten Feldsteinquaderbaus. «Kirchen sind wie Nasen in einem
Gesicht. Sie geben dem Ort etwas Unverwechselbares. Diese Nase ist
endlich wieder heil und schön.» Er wies die Gäste in der restlos
besetzten Kirche aber auch darauf hin, dass es keineswegs
selbstverständlich sei, dass sich Kirchen in einem derartigen Bild
präsentieren. Für die Zukunft wünschte sich Propst Kasparick, dass die
Seelen in der Wildenauer Kirche wieder ein Stück Heimat finden mögen.
Schließlich stehe Kirche gerade heute für ein anderes Lebenskonzept als
das der alltäglichen Extreme, das die Gesellschaft den Menschen
auferlege.
Mit Gebeten stellten die Festgottesdienstteilnehmer sowohl die Kirche,
aber auch den Altar, das Taufbecken und die Segenswand wieder in den
Dienst. Auf letzterer sind all jene verzeichnet, die in Wildenau
innerhalb des Kirchenjahres getauft, konfirmiert, getraut oder beerdigt
wurden. Zum Abschluss der Festveranstaltung, der ein gemeinsames
Kaffeetrinken folgte, dankten sowohl Kasparick als auch Lehner den 44
Helfern, die das Baugeschehen tatkräftig und freiwillig begleiteten.
Allein durch diese gemeinschaftliche Arbeit sei ein Kostenvolumen von
etwa 100 000 Euro an unentgeltlichen Stunden aufgebracht worden.
Darüber hinaus wurden 300 000 Euro an Spenden, Fördergeldern und
Eigenkapital in die Sanierung investiert.
(Sven Gückel)
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aus der
Elbe-Elster Rundschau vom 28.09.2007
Wildenauer Kirche wird eingeweiht
Nach
mehrjähriger Bauzeit wird morgen die Wildenauer Kirche wieder
eingeweiht. Gemeindepädagoge Dirk Lehner ließ Einzelheiten
wissen:
Was ist morgen
wann geplant?
Beginn
des feierlichen Gottesdienstes zur Wiedereinweihung der Kirche ist 14
Uhr. Propst Siegfried Kasparick wird ihn halten. Außerdem gibt es einen
Diavortrag, mit einem Rückblick auf die vergangenen acht Jahre, in
denen emsig am Gotteshaus gearbeitet wurde. Der Architekt Rüdiger Karl
aus Schönewalde, der auch die Bauarbeiten begleitet hat, bereitet ihn
vor. Der Schliebener Posaunenchor und Margarete Sandt an der Orgel
sorgen für die musikalische Begleitung. Im Anschluss wird zu Kaffee und
Kuchen sowie einem gemütlichen Beisammensein eingeladen.
Wer ist eingeladen?
Grundsätzlich
kann jeder kommen, der mit dabei sein möchte, wenn erstmals nach
Fertigstellung der Arbeiten in der Kirche wieder ein Gottesdienst
gehalten wird. Darüber hinaus wurden einige Einladungen direkt
ausgesprochen oder auch verschickt. Diese richteten sich zum Beispiel
in erster Linie an die vielen fleißigen Handwerker und an den
ehemaligen Wildenauer Altpfarrer.
Wie viel Platz ist in der Kirche?
Nach der Renovierung stehen etwa 100 Plätze bereit. Wir werden morgen
aber für zusätzliche Sitzgelegenheiten sorgen.
Welche Arbeiten wurden in den vergangenen Wochen noch abgeschlossen?
Die
Empore wurde gestrichen, das Pastorengestühl instandgesetzt, die
Sitzheizung eingebaut. Außerdem ist der Großteil der Kirchenbänke
erneuert worden.
Sind nun alle Vorhaben auch erledigt?
Nein,
leider nicht. Offen geblieben ist das Aufarbeiten der Eingangstüren.
Aber ich bin zuversichtlich, dass wir das auch noch schaffen werden.
Es fragte Sylvia
Kunze.
23.09.2007
Wildenauer Auswanderer im TV - Teil 2
Neuer Bericht über die Neuseeland-Auswanderer
Pressetext von Kabel 1 - Mein neues Leben XXL (kabeleins.de):
"Nichts wie weg nach Neuseeland"
Alte Bekannte
Eigentlich führen Marina Opitz (46), gelernte Maschinistin und
Wirtschaftskauffrau, und ihr Mann Klaus-Dieter (48), Elektromonteur in
Schönewalde (Wildenau) bei Berlin ein normales, ruhiges Leben. Aber
jetzt nachdem die Kinder aus dem Haus sind, fragen sie sich, ob das
wirklich schon alles gewesen sein soll. Neuseeland ist das neue
Lebensziel. Klaus-Dieter fand übers Internet dort unten einen Job und
das Pärchen ist im März hoch motiviert losgeflogen. Die ersten Wochen
und Monate waren allerdings härter als gedacht. Mittlerweile sind die
Opitz seit einem halben Jahr in Neuseeland, Marina beginnt in Kürze
einen neuen Job als Obstpflückerin, das Paar hat endlich ein Haus und
großen Grund zur Freude: Tochter Anna ist mit der frischgebackenen
Enkelin zu Besuch.
aus der
Elbe-Elster Rundschau vom 25.07.2007
Wildenauer ließen Traditionen wieder
aufleben
Erstes Kranzreiten war Erfolg
Dass die Idee, nach Jahrzehnten wieder einmal ein Kranzreiten
durchzuführen so gut angenommen würde, hätte in Wildenau kaum jemand
gedacht.
Nachdem schon am Samstagabend das Zelt zum Tanz gut gefüllt war und
sich alle ausgelassen amüsierten, kamen auch am Sonntag viele Einwohner
zum Frühschoppen.
Hinter dem Gemeindehaus war schon alles für das Kranzreiten
vorbereitet. „Wir hatten einige Reiter dazu eingeladen. Aber viele
lasen davon in der Rundschau und meldeten sich noch spontan an. Das war
einfach super“, freute sich Organisator und Ortsbürgermeister Herbert
Radke. 14 Teilnehmer aus Groß Naundorf, Frankenhain, Jeßnigk,
Wiepersdorf, Neunaundorf, Brandis und Ahlsdorf traten an. Allerdings
stellte sich schon im ersten Übungslauf heraus, dass das Tor zu niedrig
war. Manch großes Reiter-Pferd-Paar konnte die Ringe schon mit den
Armen abnehmen. „Die Höhe wurde uns mit 2,80 Meter angegeben. Da hätten
wir die Stangen nicht mal absägen müssen“, meinte Herbert Radke. Aber
die Reiter sahen es gelassen. Kam es ihnen doch nicht unbedingt darauf
an, hier zu gewinnen, sondern Spaß zu haben. Den vielen Zuschauer, die
ringsherum das Feld säumten, stellte Moderatorin Kerstin Filipiak,
Begleiterin des DJ „Kaktus“ Markus Böinski, die Kranzreiter und deren
Pferde vor. Die Wildenauerin Jaqueline Wolf ritt ihren Pinto/Lewitzer
„Picolo“. Aber auch Gerwin Hinrich auf seinem Argentinischen Criollo
„Pekos“, Eckhard Schaar auf seinem brandenburgischen Warmblut „Artos“
oder der Ahlsdorfer Hufschmied Klaus Lehmann auf seiner Hannoveraner
Stute „First Lady“ ritten mit. Als Jüngste beteiligte sich die
zwölfjährige Angelina Sindram aus Schlieben auf ihrem
Pony/Haflinger-Mix „Kitti“. Sieger wurde Harry Dähnert aus Groß
Naundorf, dicht gefolgt von Randy Helbig aus Jeßnigk und Henry
Wagenknecht, ebenfalls aus Groß Naundorf. Preise für Reiter und Pferde
gab es von den Organisatoren. Im nächsten Jahr soll es auf jeden Fall
eine Neuauflage geben. (Serena Nittmann)
>>>
Bild zum Artikel
aus der
Elbe-Elster Rundschau vom 20.07.2007
Wildenauer laden am Wochenende zum Dorffest
Wieder Kranzreiten organisiert
Ein kleines aber feines Programm haben die Wildenauer für ihr Dorffest
auf die Beine gestellt. Morgen ist ab 20 Uhr Gelegenheit, sich im Zelt
zum Tanz zu treffen. Aufgebaut ist alles direkt hinter dem
Gemeindehaus, der früheren Schule.
Am Sonntag sollten Langschläfer früher aus dem Bett kommen, denn schon
um 10 Uhr startet der Frühschoppen mit der Disco «Kaktus» . Kinder
finden Beschäftigung an der Kreativstraße oder beim Go-Kart Fahren. Der
MC Lebusa ist mit einem Parcours vor Ort. Wer von den Einwohnern das
Freilandkegeln testen möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen – Jung
und Alt sollten sich mal versuchen.
Ab 13.30 Uhr wird es richtig interessant. Denn nach vielen Jahrzehnten
soll es hinter dem Feuerwehrgerätehaus wieder ein Kranzreiten geben.
Viele Einheimische erinnern sich noch daran, dass diese Veranstaltung
früher direkt auf dem Dorfanger neben der Kirche stattfand. «Obwohl es
in Wildenau keine Reitpferde mehr gibt, wollen wir die Tradition wieder
aufleben lassen» , betont Ortsbürgermeister Herbert Radke, der mit ein
paar Helfern das Fest organisiert. Beim Schönewalder Reiten habe er
schon von Teilnehmern aus Jeßnigk, Ahlsdorf, Wiepersdorf und Brandis
Zusagen bekommen. Auch in Wildenau gibt’s verschiedene Durchgänge mit
drei unterschiedlichen Ringen. (Serena Nittmann)
aus der
Elbe-Elster Rundschau vom 27.06.2007
Schon wieder ein Einbruch in Wildenau
Einbrüche in der Nacht
In der Nacht von Montag zu Dienstag waren (vermutlich mehrere)
Einbrecher und Diebe am Werk. Sie hatten es auf Gemeinschaftshäuser
abgesehen. So wurde gestern früh bei der Polizei ein Einbruch in das
Gemeindehaus in der Dorfstraße in Wildenau angezeigt.
Unbekannte hatten die Einrichtung durchwühlt und 1500 Euro Bargeld
gestohlen. ..........
(ru)
Kommentar:
Auweia, das ist aber ärgerlich! Warum liegt im Gemeindehaus eigentlich
soviel Geld rum? Leute passt auf!
18.06.2007
Einbruch in Wildenau
Am letzten Wochenende wurde im Autohaus Radke eingebrochen.
Entwendet wurden ein Navigationssystem und eine Digitalkamera.
Der Schaden beläuft sich auf ca. 500 Euro. (webka)
aus der
Elbe-Elster Rundschau vom 06.06.2007
Treffen unter dem Blätterdach
Werchauer und Wildenauer rückten zusammen
Obwohl Werchau und Wildenau nur wenige Kilometer Abstand voneinander
haben, verbindet die Einwohner der beiden Orte recht wenig. Allerdings
vor zwei Jahren, als die verbindende Straße mit Bürgern beider Dörfer
eingeweiht wurde, fand man Gefallen am gemeinsamen Feiern.
Stadt- und Ämtergrenzen waren weggewischt. Am vergangenen Wochenende
wurde wieder zusammengerückt. Ortsverantwortliche wie Jürgen Lehmann
aus Werchau und Herbert Radtke aus Wildenau hatten das Treffen
vorbereitet. «Da das Wetter passte, wollten wir uns nicht im
Gemeindehaus, sondern mitten auf dem Platz vor der Kirche treffen. Es
war früher der alte Turnplatz der Schule» , so der Wildenauer. Neben
Bänken und Tischen stellte die Stadt Schönewalde auch zwei Hütten für
die Versorgung zur Verfügung. Dass sich dann über 100 Gäste unter
Kastanien, Eichen und blühenden Linden gemütlich vergnügten, erfreute
die Organisatoren sehr. «Es kommt nicht immer auf große Kulturprogramme
an. Sondern die Menschen lieben es auch, sich einfach ungezwungen zum
Plausch zu treffen» , gab Schönewaldes Bürgermeisterin Irene Kluge zu
bedenken. Dies konnte die Schliebener Amtsdirektorin Iris Schülzke nur
bestätigen, denn auch an ihrem Tisch wurde zum Teil über Probleme der
Region heiß diskutiert. Die Kinder hatten ihren Spaß bei der
Straßenmalerei und bei allerlei Spielen. So wie Oma Lilli Wachsmann
(85) ließen sich auch viele andere ältere Bürger den Nachwuchs aus dem
Ort bei dieser Gelegenheit einmal näher vorstellen. Selbst Werni
Schüler (er stammt aus Wildenau) und seine Frau Selma hatten vom Fest
gehört und kamen aus Bärwalde gefahren. Gert Haase sorgte beim
Frühlingsfest für die musikalische Umrahmung. Und schon vor dem Ende
des Treffens war klar, dass im nächsten Jahr die Werchauer Gastgeber
dieses Beisammenseins sind. (S. Nittmann)
>>>
Bild zum Artikel
Kommentar:
War doch gar nicht schlecht, so ein Frühlingsfest. Nur an der
Versorgung für das leibliche Wohl hat es am Ende gehapert. Es wurden
alle Getränke und alles Essen restlos vernichtet. Es musste noch privat
für Nachschub gesorgt werden. ;-)
13.05.2007
Wildenauer Auswanderer im TV
Bericht über das nach Neuseeland ausgewanderte
Ehepaar Opitz
Pressetext von Kabel 1 - Mein neues Leben XXL (kabeleins.de):
"Neuanfang in Neuseeland"
Eine Familie mit Zwillingen auf Heimatsuche, ein Hotelkaufmann als
Einwanderungshelfer und Fußball-Entwicklungshelfer und zwei Berliner
(Wildenauer?) mit einem Neuanfang ohne Sprachkenntnisse. Deutsche
Auswanderer und ihr abenteuerliches Leben auf den grünen Inseln – am
anderen Ende der Welt.
Neue Bekannte
Marina (46) und Klaus-Dieter (48) Opitz sind gerade Großeltern
geworden. Trotzdem brechen sie ihre Zelte in Deutschland ab. Zu
unbefriedigend ist das Arbeitsleben in Berlin und die Existenz der
Familie ist trotz einer Festanstellung nicht mehr gesichert. In
Neuseeland sieht das anders aus. Nach einem Urlaub steht für beide
fest, den Sprung "nach unten" zu wagen. Klaus-Dieter hat schon vorher
sieben Jahre in Asien gearbeitet, jetzt will er es als Elektromonteur
in Neuseeland versuchen. Aber noch weiß das Ehepaar nicht, ob es ein
dauerhaftes Visum für ihre Wahlheimat Wellington bekommt. Außerdem
sprechen beide nur sehr spärlich Englisch und sie müssen zumindest
vorläufig Abschied nehmen von ihren zwei Hunden, den beiden Kindern und
dem süßen, neuen Enkelkind.
aus der
Elbe-Elster Rundschau vom 10.05.2007
Schüler des OSZ schufen Basis für weitere
Restaurierung der Wildenauer Kirche
Projektarbeit in Wildenau als eine Chance verstehen
Theorie und Praxis klaffen in der Ausbildung oftmals weit auseinander.
Ein Manko, das zumindest den Denkmaltechnischen Assistenten des
Oberstufenzentrum Elbe-Elster erspart bleiben soll. Immer wieder sind
Lehrkräfte und Schule daher bemüht, dass die Jugendlichen im Unterricht
Erlerntes realitätsnah vertiefen können. Gute Möglichkeiten bieten sich
ihnen hierfür an alten Objekten, zu denen in der Vergangenheit unter
anderem die Marxsche Villa im Botanischen Garten Herzberg sowie die
Gotteshäuser in Mahdel und Wildenau gehören. Die Kirche in Wildenau,
welche gegenwärtig aufwendig restauriert wird, war erst vor wenigen
Tagen Projektmittelpunkt einer solchen Schülerarbeit.
Dabei ging es für die Schüler vorrangig darum, den Taufstein, vor allem
aber die an der Außenfassade der Kirche befindlichen Epitaphen zu
erfassen, um so für spätere Sanierungen der stark verwitterten Reliefs
eine erste Basis zu schaffen. Keine einfache Aufgabe für die
Jugendlichen. Sind doch die Inschriften der zum Teil um 1600
erschaffenen Grabmale kaum mehr lesbar, was sowohl am nagenden Zahn der
Zeit, aber auch am frevelhaften Umgang mit diesem Geschichtsgut durch
frühere Generationen geschuldet ist. Doch gerade weil die Bedingungen
alles andere als optimal waren, gingen die künftigen Denkmaltechnischen
Assistenten besonders eifrig zu Werke.
«Ich bin mehr als begeistert und hätte ein solches Ergebnis kaum für
möglich gehalten» , zollte Hilmar Krüger, Fachlehrer am OSZ, den
Jugendlichen seinen Respekt. Detailversessen, tiefgründig und engagiert
nahmen sich die Schüler der Aufgabe an, für die sie kaum mehr als eine
Woche Zeit hatten. Mitunter speisten sie ihre Präsentationsmappen gar
mit mehr Inhalt, als eigentlich nötig gewesen wäre. So fügte
beispielsweise Markus Sausen eine selbst recherchierte Ahnentafel derer
von Leipzigk bei, den damaligen Besitzern des Rittergutes zu dem
Wildenau dereinst gehörte. Doch auch selbst gefertigte Fotos und
aufwendige Zeichnungen bereicherten nahezu alle 15 Arbeiten.
Sichtlich angetan von den Mühen der Schüler zeigte sich auch
Gemeindepädagoge Dirk Lehner, unter dessen Obhut das Gotteshaus in
Wildenau steht. «Diese Arbeiten werden garantiert in die weitere
Restaurierung der Kirche einfließen» , versprach er. Zudem sichert er
zu, die Mappen am Tag des offenen Denkmals am 9. September, an dem die
Kirche nach der Innenraumsanierung der Öffentlichkeit wieder zugänglich
gemacht werden soll, offen für jedermann zur Einsicht auszulegen.
Bedauerlich fand Lehner hingegen die Tatsache, dass die
Forschungsarbeit der Schüler betreffs der entdeckten und
aufgearbeiteten Familienwappen aus rein finanziellen Gründen gestoppt
wurde. Um weitere Auskünfte darüber durch entsprechende Stellen und
Behörden zu erfahren, hätten diese bezahlt werden müssen.
Überaus zufrieden mit den Ergebnissen war auch Erwin Karl vom
Architekturbüro Rüdiger Karl aus Grassau. «Die Bevölkerung weiß oftmals
nicht, welche Wertigkeit die architektonischen Schätze in ihren Orten
haben. Daher sollten die Gemeinden solche Projektarbeiten auch als
Chance verstehen, die Geschichte des eigenen Dorfes tiefgründig
aufzuarbeiten und seltenes Kulturgut auch kommenden Generationen zu
erhalten» , betonte er.
Eine Aussage, die, so hoffen die verantwortlichen Lehrkräfte des OSZ,
auf möglichst viele offene Ohren trifft. Denn ein Interesse für
Projekte wie dieses besteht nach den Worten von Hilmar Krüger natürlich
in jedem Schuljahr aufs Neue. (Sven Gückel)
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aus der
Elbe-Elster Rundschau vom 09.05.2007
Schönewalder wollen Stadt touristisch
aufwerten
Alte Aufsteller werden zu kleinem historischen Pfad
Ständig suchen die Schönewalder nach Möglichkeiten, ihre Stadt auch für
Touristen interessanter zu gestalten. Und dabei mangelt es ihnen nicht
an Fantasie. Sozusagen vor der Haustür stand die Idee für einen kleinen
historischen Pfad, die jetzt umgesetzt wird.
«Bei den Ortsbegehungen haben uns schon lange alte Aufsteller geärgert,
die an vielen Stellen rumstanden und zum Teil noch aus DDR-Zeiten
stammen» , sagt Bürgermeisterin Irene Kluge. «Da haben wir entschieden:
entweder die Dinger kommen weg, oder wir machen etwas daraus.» Die
Schönewalder haben sich für die zweite Variante entschieden und wollen
die etwa 1,50 Meter mal 2 Meter großen Tafeln mit interessanten
historischen Informationen versehen. Aktuell kümmert sich Heidrun
Junghans darum. Sie und Christine Wille sind Kultur-ABM-Kräfte, die
derzeit in Schönewalde tätig sind. Die Rahmen werden gestrichen und die
Wände mit Fotos und Informationen zur Stadtgeschichte versehen, die Alt
und neu gegenüber stellen sollen.
...........
«Wie wir den Aufsteller in Wildenau gestalten, darüber denken wir
gerade intensiv nach» , so Heidrun Junghans. «Das soll in enger
Zusammenarbeit mit dem Werchauer Ortschronisten passieren.»
Die Tafeln sollen ein Beitrag zur touristischen Aufwertung der Stadt
sein.
.......... (Birgit Rudow und Sylvia Kunze)
30.03.2007
Wildenauer Kirche Thema in der Ausbildung
Denkmaltechnischen Assistenten in
Wildenau
Unsere Kirche war in der Woche vom 26.03 bis 30.03.2007 Thema einer
Projektwoche am Oberstufenzentrum Herzberg. Dazu waren die Schüler der
Klasse DTA05, die am Oberstufenzentrum eine Ausbildung zum
Denkmaltechnischen Assistenten machen, auch in Wildenau Vorort. Die
Auszubildenden interessierten sich vor allem für die Tafeln an bzw. um
der Kirche. Leider sind die meisten dieser so genannten Epitaphen
(Grabinschrift oder Gedenktafel für einen Verstorbenen) nicht mehr gut
erhalten und dadurch schwer zu entziffern. Durch diesen Umstand waren
die Erkenntnisse nicht sehr groß. Folgendes wurde unter anderem
herausgefunden: Zum großen Teil liegt Familie Leipig dort begraben. Die
Projektarbeit dazu soll später auch Pfarrer Dirk Lehner erhalten.
(webka)
aus der
Elbe-Elster Rundschau vom 22.03.2007
Wildenauer Kirche dank vieler
Eigenleistungen bald umfassend saniert
Einweihung rückt immer näher
In Kirchen ist es ohnehin immer recht kühl, aber der nasskalte Wind an
diesem Tag lässt die Bauarbeiter zur etwas dickeren Jacke greifen. Wie
schon Tage und Wochen zuvor haben sich rüstige Rentner ebenso wie
Männer im besten Alter im Wildenauer Gotteshaus eingefunden, um
anzupacken, damit die Sanierungsarbeiten vorangehen. Eigentlich sollte
schon zum Osterfest der Einweihungs-Festgottesdienst gefeiert werden.
Doch der Termin ist nicht zu halten. Aber spätestens im Sommer, sind
sich alle einig, ist die viele Arbeit geschafft.
Bereits seit 1998 wird an der Kirche schon gewerkelt – von Anfang an
immer unter tatkräftiger Mithilfe der Einwohner des Ortes. Begonnen
wurde damals mit dem Herrichten der Patronatsloge, die zu zerfallen
drohte. Als die Arbeiten abgeschlossen waren, wagten sich die
Wildenauer an die Balkenköpfe im Dachbereich und begannen, diese zum
größten Teil auszuwechseln. Kurz darauf wurde der Turm saniert und 2003
neu bekrönt.
Doch das bedeutete noch lange nicht das Ende der nötigen Arbeiten. So
richtig legten die Wildenauer im vorigen Jahr los, als es an den
Innenausbau ging. «Man kann unmöglich alle nennen, die dabei geholfen
haben» , sagt Gemeindepädagoge Dirk Lehner, der von Anfang an immer zur
Seite stand. «Da sind die Rentner ebenso aktiv wie die Jugendbrigade.
Christen und Nichtchristen arbeiten Seite an Seite» , freut er sich
über das große Engagement, das in der Region seinesgleichen sucht – vor
allem des großen Umfangs der auszuführenden Tätigkeiten wegen. «Wir
haben für die meisten Vorhaben nur das Materialgeld zur Verfügung
stellen können. Dann war Eigeninitiative gefragt» , beschreibt er.
Hundert Stunden und mehr kann so mancher Helfer inzwischen auf seinem
Zeitkonto verbuchen.
Vor allem das Befreien der Decke von der alten Farbe sei zeit- und
kräfteraubend gewesen, erinnern sich die Helfer. Die Rüstung war nicht
optimal gebaut worden, so dass sich die Männer immer nur in gebückter
Haltung voranarbeiten konnten. Dreck und Staub in Massen habe das
gemacht. «Wie die Schneemänner sahen wir danach aus» , erzählen einige
Herren der Rentnerbrigade.
Inzwischen ist sämtliche alte Farbe runter, sind Wände und Decke
verspachtelt und mit neuem Anstrich versehen. Darüber hinaus wurden
einige Holzstützen, die die Empore tragen, erneuert und die Steine am
Altar abgeschlagen. Was zudem sofort ins Auge fällt, ist der neu
gepflasterte Fußboden. «Das war alles ziemlich aufwändig» , blickt Dirk
Lehner zurück und hört rundum Zustimmung von den am Bau Beteiligten,
die inzwischen jeder für sich zu Fachleuten auf ihrem Gebiet geworden
sind.
Was nicht heißt, dass die Wildenauer alles allein geschafft hätten. Für
besonders sensible Aufträge haben sie schon echte Spezialisten ihres
Fachs bemüht, beispielsweise für das Erneuern der Fenster sowie für
restauratorische Arbeiten, bei denen mittelalterliche Malereien an den
Kirchenwänden gefunden wurden. Am liebsten hätten die Auftraggeber
gesehen, dass diese komplett freigelegt worden wären, aber dafür
reichte das Geld bei weitem nicht. Deshalb muss man sich vorerst mit
den wenigen Fragmenten begnügen, die sichtbar sind. Vielleicht kann
später einmal alles freigelegt werden. Auch der Taufstein wurde
restauratorisch gesichert. Er soll später aufgearbeitet werden.
Als nächstes steht das Streichen der Empore an. Noch ist allerdings
deren Farbgebung noch nicht abschließend geklärt. Voraussichtlich in
drei Wochen werden zudem die neuen Kirchenbänke geliefert. Die Mehrheit
der alten war zu stark vom Wurmbefall beschädigt. «Wir haben nur die
besten aufgehoben» , ist zu erfahren. (Sylvia Kunze)
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aus der
Elbe-Elster Rundschau vom 22.02.2007
Auch die Gäste fühlten sich sehr wohl

Jugendliche und Verheiratete gingen am Wochenende auf Tour, erstmals
nach 14 Jahren ohne musikalische Begleitung von Fred Kästner. Dass die
Wildenauer gute Gastgeber sind, erfuhren auch einige Besucher, die den
Tag miterlebten.
Pfingsten soll es vom eingenommenen Geld einen zünftigen Grillabend für
alle Beteiligten geben. (Serena Nittmann)
Info:
In diesem Jahr übernahm Karsten Kletke die Organisation des Zamperns
und wird das auch in Zukunft weiter machen. An dieser Stelle vielen
Dank an Birgit Wille, die jahrelang die Organisatorin war und nun in
"Rente" geht. Aber sie zampert trotzdem noch weiter mit.
Die Galerie mit den Bildern vom Zampern 2007 ist
nun auch verfügbar. Viel Spaß beim anschauen! Und denkt auch mal ans
Gästebuch !
>>> Hier
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aus der
Elbe-Elster Rundschau vom 27.01.2007
Baumaßnahmen 2007 in Wildenau
Investitionen für 767 000 Euro
Der Investitionsplan in Schönewalde sieht für dieses Jahr Maßnahmen im
Wert von 767 000 Euro vor. Dabei sollen 159 000 Euro Fördermittel in
Anspruch genommen werden.
.... Vorgesehen ist unter anderem:
Die Befestigung des Tannenweges in Wildenau.
...........
Die Stadtverordneten müssen den Investitionsplan gemeinsam mit dem
Haushalt 2007 noch beschließen. Die Sitzung steht in der kommenden
Woche auf der Tagesordnung. (ru)
19.01.2007
Orkan Kyrill
Am
gestrigen Tag fegte der Orkan Kyrill auch über Wildenau. Zum Glück
richtete er bei uns keinen großen Schaden an. An der Straße von
Wildenau nach Wiepersdorf gab es mehrere umgestürzte Bäume zu
beseitigen.
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