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aus der Elbe-Elster Rundschau
vom 07.12.2009
Trompetenklänge vor der
Kirche
Zum zweiten Mal konnten viele Gäste genießen, wie drei
Orte gemeinsam einen Weihnachtsmarkt organisieren:
Wildenau, Werchau und Wiepersdorf. Kurzweilige Höhepunkte,
die Jung und Alt gefielen, gab es in einer fein
abgestimmten Reihenfolge.
Die drei „W“ am Anfang der Ortsnamen sind nicht die
einzige Gemeinsamkeit. Die Einwohner feiern auch gern und
haben sich, um die Anzahl der Besucher zu erhöhen, auch
zusammen getan. So strickten die Macher rund um Wildenaus
Ortsvorsteher Herbert Radke gedanklich zunächst jede Menge
Pläne, die am Samstag mit Freude in die Tat umgesetzt
wurden. Im Gemeindehaus las Evelin Linde Geschichten vor,
dann kam der Weihnachtsmann zu den rund 40 Kindern und
brachte Süßigkeiten sowie einen Adventskalender mit. „Es
macht mir einfach Spaß, diese Aufgabe zu übernehmen“,
verriet Ingo Proßmann im rot-weißen Kostüm und mit der
Glocke in der Hand. Im Anschluss bot man eine Zauberstunde
mit Eberhard Deininger. Die Senioren der drei Orte trafen
sich ebenfalls zur Weihnachtsfeier ein. „Der Gehweg um das
Gemeindehaus herum wurde erst kurz vor dem Weihnachtsmarkt
fertig. Dank eines großzügigen Sponsors und der Initiative
mehrerer Gemeindemitglieder gelang die Aktion noch
kurzfristig“, freute sich Radke. Andere mochten lieber
draußen an der frischen Luft verweilen. Der kleine
Weihnachtsmarkt mit seinen Buden, in denen Einheimische
ihre Waren anboten, lockte nicht nur zum Geschenke kaufen,
sondern auch zum Schlemmen. Süßes oder Deftiges boten die
fleißigen Helfer wiederum aus allen drei Orten. Auf dem
kleinen Areal zwischen Kirche und Teich standen die Buden
nicht nur aneinander gereiht, sondern die Fläche war mit
dem große Schwibbogen von Gerd Wurm, vielen Lichterketten
und mitten drin mit dem Tannenbaum geschmückt. Sogar der
Ein- und Ausgang war mit Tannengrün umflochten. Die beiden
Trompeter Ronald Wolfsteller aus Jeßnigk und der Werchauer
Gert Haase spielten festliche Weisen. Zuvor bot der
Frankenhainer Frauenchor schon ein musikalisches Ständchen
in der Kirche und erhielt dafür gebührend Applaus. Als es
langsam dunkel wurde, lobten viele Besucher die
romantische Atmosphäre. Strahlender Höhepunkt war gewiss
für viele Gäste schließlich die Lichtershow am
Bolzenteich. Am Ende waren sich alle Akteure einig, dass
es sich auszahlt, gemeinsam an einen Strang zu ziehen. Vor
allem, wenn der Weihnachtsmann dabei auch noch mitzieht. (Serena Nittmann)

aus der Elbe-Elster
Rundschau vom 04.12.2009
Mit dreimal „W“ zum
Weihnachtsmarkt
Ob historische „Seilschaften“ die Ursache sind, oder die
Tatsache, dass alle drei Nachbardörfer mit dem Buchstaben
„W“ beginnen, oder man einfach nur deshalb miteinander
feiert, weil man sich gut versteht – für die
Wiepersdorfer, Werchauer und Wildenauer ist das eigentlich
unerheblich. Zum zweiten Mal hat sich das Trio für einen
gemeinsamen Weihnachtsmarkt ausgesprochen, und dieser
wird, wie im Vorjahr, wieder in Wildenau aufgebaut.
Die Fäden der Organisation laufen bei Ortsvorsteher
Herbert Radke zusammen. Er und alle seine fleißigen Helfer
laden am morgigen Samstag ab 13 Uhr auf den Anger ein.
Dort wird nicht nur der Tannenbaum sowie Gerd Wurms großer
Schwibbogen im Lichterglanz erstrahlen, sondern das
Programm hat viel mehr zu bieten. Um 13.45 Uhr treffen
sich im Gemeindehaus die Senioren zur Kaffeetafel,
Siegfried Rieger liest eine Weihnachtsgeschichte vor. Um
15 Uhr tritt der Frankenhainer Frauenchor in der Kirche
auf. Eine halbe Stunde später dürfen die Kinder ihre
Märchenstunde mit Evelin Linde genießen. Nachdem der
Weihnachtsmann Geschenke verteilt hat, tritt der Zauberer
Eberhard Deininger auf. Auf dem Anger bieten Händler der
Region Geschnitztes, Kerzen, Straußenprodukte und vieles
andere an. Um 16 Uhr erklingen Jagdhörner und Trompeten.
Krönender Höhepunkt soll eine Lichtershow am Bolzenteich
werden. Alles ist gut vorbereitet und die Einwohner der
drei Orte sowie ihre Gäste sind herzlich dazu eingeladen.
(gz/sn)
01.12.2009
Gehwegbau am Gemeindehaus
Im November wurden Pflasterarbeiten am Gemeindehaus
durchgeführt. Das alte Betonpflaster unter dem Vordach und
die Gehwegplatten am Toilettenanbau entlang wurden
aufgenommen. Danach wurden neue Pflastersteine verlegt und
dabei auch die vorher grüne Fläche neben dem Vordach mit
ausgefüllt. So entstand eine geschlossene Pflasterfläche.
Im Anschluss wurde der neue Gehweg am Toilettenanbau im
rechten Winkel weiter bis an die Vorderseite des
Gemeindehauses verlängert und dort an den vorhandenen
Gehweg angeschlossen. Die Pflasterarbeiten wurden von
Michael Schmidt und Karsten Kletke ausgeführt. Die bildliche
Dokumentation der Bauarbeiten ist in der Bildergalerie zu
finden.
aus der Elbe-Elster Rundschau
vom 12.11.2009
Drei Dörfer feiern
gemeinsam
Weil er im vergangenen Jahr so gut gelungen ist, wollen
die drei Nachbardörfer Wiepersdorf, Wildenau und Werchau
auch in diesem Jahr gemeinsam einen kleinen
Weihnachtsmarkt veranstalten. Dieser soll am Samstag, den
5. Dezember, in Wildenau stattfinden. An derselben Stelle
wie im Vorjahr. Die drei Ortsvorsteher haben bereits
miteinander darüber diskutiert, wer sich um welche Dinge
kümmert, und was es an den Buden zu schlemmen gibt. (gz)
21.11.2009
Herbstputz
Es wurde wieder Ordnung im Dorf geschafft beim diesjährigen Herbstputz. An der Kirche und am Gemeindehaus wurde
wieder viel Laub zusammengeharkt. An den Teichen wurde
Schilf entfernt und Bäume und Sträucher
verschnitten.
03.10.2009
Familien-Angeln
Am
Nachmittag des 3. Oktober wurde das 2. mal ein
Familien-Angeln am Bolzenteich veranstaltet. Es fanden
sich wieder einige Anglerfreunde ein und verbrachten
zusammen einen schönen Nachmittag. Zur Stärkung gab es
dann Bratwurst vom Grill.
aus der Elbe-Elster Rundschau
vom 01.08.2009
Statt rostiger Schaukel ein
bunter Kletterturm für Wildenau
Schöner spielen im Elbe-Elster-Kreis – nach diesem Motto
fördert die Sparkasse Elbe-Elster die Sanierung von
Spielplätzen im Landkreis. Mit insgesamt 65 000 Euro
werden 17 Spielplätze unterstützt, sieben mit je 5000 und
zehn mit je 3000 Euro.
Die RUNDSCHAU stellt in loser Folge alle 17 Spielplätze
vor, heute: Wildenau.
Hübsch sieht er aus, der nagelneue Spielplatz in Wildenau.
Er ist der Stolz des Ortes und wurde von den Kindern schon
ausgiebig getestet. Dass die Spielfläche in Rekordzeit
entstand, verdanken die Wildenauer ihrem Ortsvorsteher.
„Nachdem ich von der Sparkassen-Aktion gelesen hatte,
blieben mir noch fünf Tage, um mich zu bewerben“, erzählt
der Vorsteher Herbert Radke. Er schilderte auf zwei Seiten
die Situation in Wildenau und die des Spielplatzes. Wenig
später erhielt er die Nachricht, dass er mit 5000 Euro
rechnen könne.
„Von da an musste alles schnell gehen.“ Herbert Radke
suchte die passenden Spielgeräte heraus und bestellte ohne
große Vorabsprachen mit der Stadt Schönewalde. „Eine
frachtfreie Lieferung war nämlich nur bis zum Monatsende
möglich“, sagt der Ortsvorsteher. Doch die Einhaltung der
Frist gelang, und wenige Wochen später hatte Herbert Radke
plötzlich mehrere große Pakete vor der Tür. Ohne zu zögern
bat er die ansässigen Firmen um Hilfe und binnen 14 Tagen
stand die neue Wildenauer „Spieloase“.
Am 25. Juli wurde neben dem Dorffest auch die Einweihung
gefeiert. „Ich habe schon alles ausprobiert, und der
Kletterturm gefällt mir am besten“, sagt die achtjährige
Sophie Wurm. Und ihre 13-jährige Schwester Isabel fügt
hinzu: „Jetzt haben wir endlich wieder eine schönen
Spielmöglichkeit.“ Auch für die Jugendlichen könnte der
Spielplatz etwas bieten. „Zu Dorffesten können wir uns auf
die Bänke setzen, und gleich hinter dem Spielplatz ist ja
auch ein Bolzplatz“, meint der 15-jährige Tino Seliger.
Die Bänke seien von einem Anwohner gespendet worden, so
Radke.
Damit das Gelände seinen makellosen Zustand möglichst
lange behält, wolle der Ortsvorsteher ein wachsames Auge
darauf werfen. „Und zweimal im Jahr werden wir
saubermachen“, verspricht der Ortsvorsteher. (mic)

Die neue Wildenauer „Spieloase“ ist der ganze Stolz der
Dorfbewohner. Foto: Steven Micksch
aus der Elbe-Elster
Rundschau vom
30.07.2009
Ganz
Wildenau
war unterwegs
Nach dem Dorffest-Wochenende ist wieder Alltag
eingekehrt. Wir fragten Ortsbürgermeister Herbert Radke:
Haben
die Wildenauer gut gefeiert?
Sehr gut! Und nicht nur die. Es kamen auch aus Werchau,
Wiepersdorf, Schönewalde und anderen Orten viele Gäste.
Schon am Samstagabend zur Disko gab es beste Stimmung.
Am Sonntag zum Frühschoppen ging es damit weiter. Das
Kranzreiten fand viele Zuschauer, und die Kaffeetafel
war reich gedeckt. Als um 16 Uhr die Bauchtanzgruppe aus
Brandis ihre Show aufführte, war das ein ganz toller
Abschluss. Vielen Dank für diesen Auftritt!
Wer
gewann das Kranzreiten?
Der Pokal ging mit Monika Fritze nach Herzberg-Bicking,
Zweiter wurde ihr Mann Udo, und den dritten Platz
belegte die Vorjahressiegerin Christina Springer aus
Weimar. Sie macht jedes Jahr um diese Zeit Urlaub in der
Nähe, und es gefällt ihr, in Wildenau dabei zu sein.
Hat der neue Spielplatz seine Bewährungsprobe bestanden?
Ja. Die Übergabe zur Eröffnung des Festes war eine tolle
Sache, und ausprobiert wurde er am Wochenende schon
kräftig.
Ein Dankeschön noch an alle, die das Fest so gut
vorbereiten halfen.
Es fragte Gabi Zahn.
aus der Elbe-Elster Rundschau
vom 27.07.2009
Spargroschen für
Klettergerüste
Mit der jährlichen Ausschüttung des Zweckertrages vom
PS-Sparen unterstützt die Sparkasse Elbe-Elster in diesem
Jahr unter dem Motto „Kindern gehört die Zukunft“ die
Sanierung und Erweiterung von öffentlichen Spielplätzen.
Ein Angebot, das man in Wildenau gern vernahm. Hier hatte
der Ortsbeirat schon seit geraumer Zeit darum gekämpft,
den Kindern des Dorfes eine bessere Spielmöglichkeit zu
bieten. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung Schönewalde
erarbeitete er ein Konzept, das die Sparkassen-Jury
überzeugte. Wildenau wurde einer von sieben Orten, die
5000 Euro für neue Spielgeräte erhielten. Anlässlich des
Dorffestes wurde die neue Kletterburg am Samstag
eingeweiht. (gü)

Ortsvorsteher Herbert Radke und Gudrun Bensch, Leiterin
der Herzberger Geschäftsstelle der Sparkasse Elbe-Elster,
oblag es, gemeinsam mit den Kindern den Spielplatz
einzuweihen. Foto: Sven Gückel
14.06.2009
Familien-Angeln am
Bolzenteich
Es wurde
mal wieder eine neue Veranstaltungsidee in Wildenau
geboren. Familien-Angeln am Bolzenteich. Mitmachen konnte
jeder der Freude am Angeln hat. Wer keine Angel hatte, dem
wurde eine zur Verfügung gestellt. Natürlich konnte auch
jeder kommen der nicht angeln aber einen schönen
Nachmittag verbringen wollte. Viele Wildenauer folgten der
Einladung und warfen ihre Angel aus oder schauten dabei
zu. Es wurden so einige Fische gefangen. Für der
Verpflegung mit Getränken und Bratwurst vom Grill war auch
gesorgt. Und so wurde es für alle ein schöner Nachmittag.
In der Bildergalerie gibt es Fotos davon.
30.05.2009
Fressabend
Wie jedes
Jahr, fand auch diesmal wieder am Pfingstsamstag der
traditionelle Fressabend statt. Eingeladen waren diesmal
nicht nur die diesjährigen Zamperleute, sondern auch alle
ehemaligen Zamperer. Und als Dankeschön auch alle Spender,
die die Zamperkasse gefüllt haben. Leider nahm keiner der
Einwohner die Einladung an, somit waren die Zamperer unter
sich, was schade war. Es gab Essen vom Grill und natürlich
auch für jeden etwas Passendes zu trinken. Für Party-Musik
war ebenfalls gesorgt.
aus der Elbe-Elster
Rundschau vom
09.05.2009
Firma unterstützte
Hausabriss in Wildenau
Schon
lange war den Wildenauern ein altes, baufälliges Haus, das
die Dorfansicht verschandelt hat, ein Dorn im Auge.
Kürzlich wurde es nun abgerissen.
Der Bürgermeister Herbert Radke hatte sich mit dem
Eigentümer geeinigt. Den Abriss und die Entsorgung nahm
die Firma Müller Containerdienst GmbH kostenlos vor.
Dieses Unternehmen gehört unter das Dach der Firmengruppe
von Ingolf Proßmann. (ru)

Mit dem Hausabriss hat die Firma den Wildenauern sehr
geholfen. Foto: Dieter Müller
aus der Elbe-Elster Rundschau
vom 15.04.2009
Antonia lockt mit
Super-Eiern
Wenn sich Antonia und Anton aus dem Staub machen wollten,
wären sie schneller, als es die Polizei erlaubt. Bis zu 70
km/h nämlich können sie flitzen, und das wäre innerhalb
von Wildenau ganz schön wild. Hier wohnen die beiden,
direkt hinterm Bolzenteich, in trauter Nachbarschaft zu
mehr als 30 ihrer Artgenossen von der Gattung
Afrikanischer Strauß, in mindestens 2500 Quadratmeter
großen Freilandgehegen. Jeweils ein Winterquartier gehört
dazu - mit Fußbodenheizung.
Antonia muss sich ihren Anton mit noch einer Straußendame
teilen. Das ist bei diesen Tieren so. Wer das Trio
beobachtet, wie es graziös, beinahe erhaben, sein Terrain
durchquert, dabei neugierig in die Welt blickend, ahnt,
dass sie gar nicht ans Ausbüxen „denken“ und sich, im
übertragenen Sinn pudelwohl fühlen. So wie Teddy, der
Haus- und Hofhund. So wie auch die Minischweine Elli,
Nelli und Willi, die Schafmütter Liese und Lotte mit
Nachwuchs und die Katzen. Alle haben freien Blick über die
Wildenauer Flur – fernab vom Straßenlärm.
Das war ein wichtiger Grund, warum Ninette und Peter Klatt
vor etwa drei Jahren das damals verwahrloste Grundstück im
abseits gelegenen Dorf im Norden des Elbe-Elster-Kreises
dem reizvollen Zuhause in Werder an der Havel vorzogen.
Beide sind Anfang fünfzig und dennoch ein junges Ehepaar.
Vor zwei Jahren war Hochzeit, und das Grundstück in
Wildenau bot die Möglichkeit, ihren Lebenstraum von einer
Straußenfarm zu verwirklichen. Man könnte meinen, das
allein sei schon mehr als ein Vollzeit-Job. Doch Ninette
fährt wochentags nach Potsdam, arbeitet dort in der
Stadtverwaltung. Dass sie einst Tierärztin werden wollte,
dann aber Fleischerin und Diplom-Veterinäringenieur wurde,
kommt der Traum-Verwirklichung nun sehr gelegen.
Peter hat früher als Elektromaschinenbauer gearbeitet und
schulte nach der Wende zum selbstständigen Garten- und
Landschaftsbauer mit Meisterabschluss um. Seine
Handschrift ist schon auf dem Hof unverkennbar, obwohl
noch nicht einmal die Hälfte fertig ist. Mehr als 100
Strauße wollen die Klatts künftig halten. Ein Antrag auf
bauliche Erweiterung ist auf dem Behördenweg.
Freilich bekommen nicht alle Strauße das Privileg, so wie
Anton und Antonia das Leben in Wildenau ausgiebig zu
genießen und sich von Ninette, Peter und neugierigen
Besuchern Streicheleinheiten abzuholen. Straußenfleisch
hat wegen seiner Bekömmlichkeit auch in Deutschland viele
Liebhaber. Nach etwa einem Jahr sind die Küken
schlachtreif. Die Vermarktungsschiene wird gerade
aufgebaut.
Seit einigen Tagen gibt es auch wieder frische
Straußeneier. „Wir hatten schon im Vorjahr guten Absatz
und bekommen auch jetzt täglich Anrufe oder Anfragen über
das Internet. Dann werden die oftmals mehr als 1,6
Kilogramm schweren Super-Eier sorgsam verpackt und sogar
mit der Post verschickt. Als kostbarer Leckerbissen auf
dem Festtagsspeise-Plan reicht ein solches Gourmet-Ei
immerhin für die Mahlzeit einer Großfamilie oder für eine
Eierparty mit Freunden. Es macht die Menge von etwa 25
Hühnereiern aus und kann genau so zubereitet werden“,
verrät Ninette Klatt. Für jedes Straußenei gibt es ein
Zertifikat mit dem Namen der Henne, dem Legedatum und
Tipps für die Verwertung.
Anfangs, als das Ehepaar im Wohnwagen schlief, weil das
alte Bauernhaus noch unbewohnbar war, hat mancher
Wildenauer zweifelnd mit dem Kopf geschüttelt und die
Klatts mit ihrer Vision belächelt. Das blieb jedoch nur
kurze Zeit so.
Die Art und Weise, wie sich die beiden ins Zeug legen und
trotz der vielen eigenen Arbeit auch bei der Gestaltung
des Dorfes mitwirken, brachte ihnen sehr schnell Respekt
ein. „Das beruht auf Gegenseitigkeit. Schließlich bekommen
wir ebenso Unterstützung von den Einwohnern“, bringt
Ninette Klatt ihre Sympathie zu den Wildenauern vor.
Am Ostersamstag begann übrigens ein weiteres Experiment:
„Wir werden vor unserem Hof einen Stand aufbauen, als
Vorreiter für unseren künftigen Hofladen“, erzählte Peter
Klatt vor wenigen Tagen.
Ob genügend frische Straußeneier zu haben sind, liegt
nicht zuletzt an Antonia & Co. Doch Straußeneierlikör,
flaumige Federn, kunstvoll bemalte leere Eier, Schmuck aus
der Schale und anderes mehr dürften regen Absatz finden.
Anton, Antonia, Nelli und Teddy sowie die anderen Zwei-
und Vierbeiner werden dagegen die Aufmerksamkeit und
manche Streicheleinheit der Besucher genießen. (Gabi Zahn)

Streicheleinheiten für die Küken. Einige Monate alt sind
diese hier und schmusen nur zu gern mit Ninette Klatt. Sie
nutzt diese Anhänglichkeit, um die gesunde Entwicklung der
Tiere regelmäßig aus nächster Nähe beurteilen zu können.
Fotos: Sven Gückel

Straußenei in fester und flüssiger Form - nicht nur zu
Ostern ein Gourmet-Tipp.
09.04.2009
Osterfeuer
Das Osterfeuer als Brauch aus alten Zeiten, wurde auch in
diesem Jahr auf dem Gemeindeplatz in Wildenau veranstaltet. Viele Einwohner versammelten sich am Abend um
das große Feuer und verbrachten einige schöne Stunden. Es
gab Steaks
und Bratwurst
vom Grill und frisch gezapftes Bier. In der Bildergalerie
gibt es einige Fotos davon zu sehen.
aus der Elbe-Elster Rundschau
vom 06.04.2009
Frühjahrsputz
in Wildenau
In Wildenau wurde an allen Ecken und Enden, in der
Dorfmitte, am Gemeindehaus und anderswo geharkt, wurden
Bäume und Sträucher beschnitten und Blumen gepflanzt.
Allein auf dem Friedhof waren es zeitweise mehr als 15
Leute, doch Arbeit gab es für jeden reichlich. Wieder und
wieder tuckerte Heini Erpel auf dem Dumper über die Wege,
um das abgeschnittene Grünzeug wegzubringen. Wenige Meter
weiter vergrößterte sich der Berg für das Osterfeuer um
mindestens einen Meter Durchmesser. An die Spitze reichten
Ilona Schmidt und Marita Dalke schon lange nicht mehr
heran und schichteten die Äste und Zweige ringsherum dicht
an dicht an. Karsten Kletke, der im Ortsbeirat
mitarbeitet, kommentiert das emsige Treiben: „Im Vergleich
zu früher hat sich in Wildenau einiges getan. Auch die
heutige Aktion beweist, dass einem Großteil der Einwohner
nicht egal ist, wie es im Dorf aussieht. Der Bolzenteich
ist ebenso ein gutes Beispeil dafür.“ (Gabi
Zahn)

Das gibt gute Nahrung für das Wildenauer Osterfeuer am
Gründonnerstag. Ilona Schmidt (l.) und Marita Dalke
schichteten altes Gehölz, das beim Dorfputz am Samstag
anfiel, an den ohnehin schon großen Berg an. Foto: Gabi
Zahn
aus der Elbe-Elster Rundschau
vom 27.03.2009
Grünes Licht für
Straußenfarm als Familienbetrieb
34 Tiere leben bereits auf der „Straußenfarm am
Bolzenteich“ in Wildenau. Mehr als 100 der ursprünglich
nur in Afrika beheimateten Laufvögel sollen es einmal
werden.
Der Hauptausschuss der Stadt Schönewalde hatte sich in
seiner jüngsten Sitzung mit einem entsprechenden
Bauantrag, gestellt von der Eigentümerfamilie Klatt, zu
beschäftigen und stimmte diesem vorbehaltlos zu. „Wildenau
ist im Vergleich zu früher ohnehin nicht mehr
wiederzuerkennen, und die Familie Klatt hat sich da
intensiv mit eingebracht“, kommentiert Bauamtsleiter
Thomas Kräuter die gelungene Wildenauer Metamorphose der
vergangenen Jahre.
Seit 2006 lebt die aus Werder/Havel stammende Familie im
Schönewalder Ortsteil, wo sie Gelegenheit fand, auf dem
Grundstück an der Alten Dorfstraße 20 ihren Traum von
einer Straußenfarm zu verwirklichen. Artgerechte
biologische Haltung und eine harmonische gestalterische
Einbindung der Farm ins Dorfambiente stehen dabei im
Vordergrund. Auch die kreislichen Behörden hätten
„überraschend schnell“ auf die geplante Erweiterung
reagiert, freut sich Ninette Klatt. „Wir sind ebenfalls
froh darüber, dass uns die Wildenauer so gut aufgenommen
haben und unterstützen. Auch die Agrargenossenschaft Am
Fließgrund hat großen Anteil daran, dass wir unser
Vorhaben verwirklichen können“, bekundet sie. (Gabi Zahn)
07.03.2009
Frauentagsfeier
Am 7. März um 19:00 Uhr gab es für
unsere Frauen im Gemeindehaus eine Frauentagsfeier.
Der Eintritt kostete pro Person 10 Euro, dafür waren
das Essen und die Getränke frei.
27.02.2009
Öffentliche
Ortsbeiratssitzung
Am 27. Februar fand um 19:00 Uhr im
Gemeindehaus eine öffentliche Ortsbeiratssitzung
statt, zu der alle Einwohner eingeladen waren. Auf
der Tagesordnung standen folgende Themen:
Besprechung Veranstaltungsplan 2009, Auswertung
Weihnachtsmarkt 2008, Investitionen im Ort, Gestaltung
Bolzen Teich und Dorfplatz, Abriss Nebengebäude von
Bröters, Vereinsgründung in Wildenau.
14.02.2009
Zampern
in Wildenau
Auch in diesem Jahr zog wieder eine
bunte Truppe lustig verkleideter "Zamperleute" bis
spät Abends durchs ganze Dorf. Begleitet wurden wir
dabei von einer vierköpfigen Kapelle. Speis, Trank und
Geld gab es auf der Tour reichlich. Hierfür möchten
wir uns noch mal bei allen Spendern bedanken. In
der Bildergalerie gibt es viele schöne Fotos davon zu
sehen. Viel Spaß beim Anschauen!
>>> Hier geht's
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07.02.2009
Faschingsfeier
Am 7. Februar ab 17:00 Uhr fand für
alle Erwachsenen im Gemeindehaus eine Faschingsfeier
statt. Für einen Unkostenbeitrag von 10 Euro waren das
Essen und die Getränke frei. Es war ein spaßiger
Abend.
13.01.2009
Auszeichnung für Hans Wurm
Im Rahmen des Neujahrsempfangs in
Schönewalde wurden mehrere Bürger für ihre
ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet. Darunter befand
sich auch Hans Wurm aus Wildenau, welcher fast immer
dabei ist, wenn es im Ort etwas anzupacken gilt. Dafür
an dieser Stelle auch noch mal vielen Dank an Hans für
seinen Einsatz.
03.01.2009
Eisfest am Bolzenteich
Am 3. Tag im neuen Jahr gab es schon die erste
Veranstaltung in Wildenau. Das Wetter war günstig
und durch längeren Frost war das Eis fest genug. Und so wurde
wieder spontan zum 2. Eisfest am Bolzenteich
eingeladen. Es fanden sich am Nachmittag einige
Wildenauer ein, um ihr Können auf dem Eis zu
beweisen. Man konnte Kinder und Erwachsene mit
Schlittschuhen über den Teich gleiten sehen. Wer
keine Schlittschuhe hatte, rutschte einfach so und
hatte auch seinen Spaß. Nach der Rutschpartie konnte
man sich am Lagerfeuer wärmen und einen Glühwein
genießen. So konnte man es bei netten
Gesprächen bis zum Abend aushalten.
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